Montag, 28. April 2008

Blick zurück

Wenn man Nachts in einem Zug
an einer Stadt vorbei fährt
sieht es so aus als ob die Sterne auf die Erde gefallen wären
und trotzdem weiter leuchten..

In erinnerung an Bentalo

Sonntag, 13. April 2008

Der Rest ist nur Sand...

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten
und hatte ein paar Dinge vor sich liegen.
Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas
und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen.
Anschließend fragte er seine Studenten,
ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.
Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen,
schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht.
Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenraume der größeren Steine.
Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei.
Sie stimmten wieder zu und lachten.
Der Professor seinerseits
nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas.
Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus.
"Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten,
"Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist!
Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben:
Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder -
Dinge, die - wenn alles andere wegfiele
und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden.
Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge,
wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.
Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben.
Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen,
bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.
So ist es auch in Ihrem Leben:
Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden,
haben Sie für die großen keine mehr.
Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge,
nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner,
achten Sie auf Ihre Gesundheit.
Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw.
Achten Sie zuerst auf die großen Steine -
sie sind es, die wirklich zählen.
Der Rest ist nur Sand."

Eine kleine schöne Geschichte für den Sonntagabend.

Freitag, 11. April 2008

Nebel


Seltsam im Nebel zu wandern!

Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum kennt den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war,
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.


~Hermann Hesse~