Freitag, 19. Dezember 2008

Leg´die Karten auf den Tisch!




Wenn die Wahl nicht da
ehrlich zu sein
Schmerz und Tränen geschluckt
ausgewichen der unangenehmen Fragen
Antworten würden alles zerstören
panik..vor dem Aus

Was noch nicht angefangen..soll noch nicht beendet..

(9:7)

Sonntag, 14. Dezember 2008

Symphonie der Zerstörung




Wo die Liebe hinfällt, wo meine Liebe hinfällt, bleibt sie gerne liegen
War immer schwierig sie da wieder weg zu kriegen.
Wär übertrieben zu behaupten, ich würd sie noch immer lieben
Doch lieber möchte ich glauben sie wär bei mir geblieben.

Doch ich hab sie verschenkt.
Verloren, verliehen und andern gegeben
Und jetzt hängt sie irgendwo zwischen Intrigen und verflossenen Affären
Und vorbei ist der Rausch nur noch Beziehungskrisen

Nie allein aufgewacht nie wirklich aufgemacht
Immer nur aufgefrischt und wieder aufgetischt
Pausenlos ausgesaugt, andauernd ausgetauscht.
War nur der Pausenclown, jetzt ist er aus der Traum

Don’t wake me up, it’s over.
Screw you, my love, it’s over.
This symphony, so over.
What used to be, it’s over my love.

In eine schwierige Beziehung wird nicht mehr investiert.
Was ist geblieben von der Liebe die nicht mehr interessiert.
Es ist wie immer nicht bequemer alles was dich bedrängt
auch zu verdrängen und zu vergraben bis du nicht mehr dran denkst

Hast angefangen mit nem andern dein Verlangen zu stillen
Und die Vergangenheit so langsam aber sicher zu killen
Und wenn am Ende so wie immer kein Versprechen mehr gilt
Bleibt von der Liebe ein Bild das an der Wand vergilbt

Und all die falschen Erwartungen und der ganze Mist
Werden zum Panzer der nur schwer zu brechen ist
Der Krieg beginnt mit Sympathie und wandelt sich in Verehrung
Und wird durch Wahn und Manie die Symphonie der Zerstörung

Don’t wake me up, it’s over.
Screw you, my love, it’s over.
This symphony, so over.
What used to be, it’s over my love.

Reiß mein Herz raus, schalt den Schmerz aus
Ein Teufelskreislauf. Am Ende scheiß drauf.

Don’t wake me up, it’s over.
Screw you, my love, it’s over.
This symphony, so over.
What used to be, it’s over my love.

Thomas D.

Montag, 10. November 2008

Schwarz oder Weiss?



Immer auf der Suche..

Man will gesehn werden
Man will wichtig sein, egal für wen hauptsache für Irgendjemand
Man will Macht
Man will spielen, auch wenn die Spiele weh tun
Man...

Man muss der Mittelpunkt sein
Man muss das wichtigste auf der Welt sein
Man muss die Macht spüren
Mann muss Spielchen spielen

Sind wir nicht alle Anerkennungsjunkies?

Montag, 27. Oktober 2008

Wenn die Angst kommt


Sie legt sich über dich wie eine erdrückende warme decke,
wenn dir schon warm genug ist..
Es gibt Momente wo du sie ausblenden kannst,
dich mit dem Leben beschäftigen kannst oder das Leben mit dir
Doch eins ist sicher, sie kommt wieder..
früher oder später klopft sie an deiner Tür
Ein unerwünschter und doch bekannter Gast
Man kann sie nicht bestechen oder betrügen sie kann unehrlichkeit riechen
Und so bekommt man immer größere angst vor der Angst..
Angst ist nur ein Gefühl, aber mächtiger als alle andere
Siehst du sie wieder einmal auf dich zukommen
Mach dir bewusst sie ist nicht nur Feind
So lass sie ziehn, sie kommt und geht..
mach ihr nur klar das sie nicht für immer bleiben darf,
sie wird es schon verstehn..
Hab keine angst vor der Angst

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Lass mal in dein Herz sehn´




Wie schön wäre es wenn ich bei jedem Menschen einfach mal kurz in seine Gefühlswelt schauen könnte, ich dachte lange zeit ich hab ne super Menschenkentnis..weiß wie andre Menschen ticken, doch in letzter Zeit fühl ich mich so oft vor den Kopf gestoßen.
Vielleicht ist es auch nur die Konsequenz daraus das ich dies bei anderen so handhabe!?
Ich weiß nicht mehr was Menschen meinen wenn sie etwas sagen..als würde ich eine andere Sprache sprechen..
Im Moment weiß ich nicht mal selbst was ich eigentlich will/fühle..vielleicht sollte ich bei mir zuerst nachschauen..

Öffnet doch euer Herz für mich
und macht es mir leichter ;)

Sonntag, 17. August 2008

Erschießt mich doch bitte wer!



Zu oft schon gesehn als das es überraschend kommt,
Den Mund zu halten und einfach mal den Augenblick zu genießen, sehr fremd
Nein, alles muss hinterfragt werden
Alles kaputt gemacht wie immer- aus eigner Hand

Verloren..als wäre es ein Schlüsselbund


manche Menschen lernen nie das sie im Glashaus sitzen..

Freitag, 8. August 2008

Alles endet irgendwann...


Ist es nicht beruhigend, das man weiß das alles mal zu ende geht?
'Kommt wohl darauf an, in welcher hinsicht´,

aber es gibt Dinge die sich ewig hinziehen,
man krallt sich förmlich daran, weil man daran gewöhnt ist..
es einfacher ist weiter zu machen als etwas zu beenden.

Ein Ende ist endgültig..meistens zumindest
und ein Ende kann schmerzen-

Man kann Jahre damit verbringen in etwas zu investieren
das keine Hoffnung hat,
wenn man merkt es ist vorbei- wirkt das sehr befreiend.

Dienstag, 5. August 2008

"Das ist wohl wahr"



Trauer gehört dazu
Trauer ist notwendig
Trauer kann einen zerstören
Trauer kann einem helfen..

doch vergiss nicht nach Vorne zu schauen, mit einem Herzen voller Trauer verlehrnst du die schönen Dinge im Leben zu sehen.

Montag, 21. Juli 2008

Hör auf davon zu rennen!



Renn nicht dauernd davon
bleib stehn und stell dich endlich deiner Angst
wovor hast du denn eigentlich Angst?
Vor dem Schmerz?
Vor dem Verlassen werden?
Vor Nähe?

Aber wenn du es nie riskierst, wirst du es nie erfahren... Nie...

Sonntag, 20. Juli 2008

Montag, 23. Juni 2008

Der Tod



D E R - T O D

Ich komm zu jedem auf der Welt.
Hast Du mich getroffen-
erkennst Du erst, was zählt.
Dreh Dich nicht um- ich bin hinter Dir.
Seitdem Du lebst, gehörst Du mir.
Für mich hat jedes Leben einen Sinn.
Ich habe viele Namen.
Und es waren schon Unzählige,
die mit mir kamen.

Ich komme, rufst Du mich in Deiner Not.
Ich bin Dein Trost in der Nacht- Deine Zuflucht.
Ich habe tausend Gesichter und doch keins.
Ich spreche die quälenden Worte, wenn Du weinst.
Meine beiden Herren sind die Dunkelheit und auch das Licht,
doch niemand kennt deren Gesicht.

Hast Du gelebt, so dass Du mir nun folgen kannst?
Bist Du bereit für Deinen letzten Tanz?
Wie auch immer die Antwort lauten mag-
es ist Dein letzter Tag.
Es gibt ab heute keinen Weg mehr zurück,
ob Du gelebt hast voll Angst oder voll Glück.
Hörst Du, wie Deine letzten Schritte verhallen?
Den letzten Gang gehst Du allein,
nur ich werde Dein Begleiter sein.
Suchst Du mein Gesicht- Du findest es nicht.
Du weißt nichts über mich.
Ich erschein Dir in völliger Dunkelheit als Licht.

Mancher erwartet, anderer fürchtet mich.
Ich bin es, Dein letzter Freund.
Ich weiß, dass mancher um Dich weint.
Du weißt, dass ich Dich mitnehme.

So hauch auf die Wangen Deiner Lieben einen letzten Kuss.
Ich bin es, der Todesengel. Der Sensenmann.
Und jeder weiß, dass keiner mich umgehen kann,
denn jeder trifft mich irgendwann. Dein Tod

Samstag, 21. Juni 2008

Abschied


Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben…
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr
- und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andren muss man leben!

~Mascha Kaléko~


Als das ganze Land feierte,
viele tausend Menschen.
gingst du- ganz allein

Du wolltest mich immer beschützen,
aber für dich war ich nie da.
Es tut mir so unendlich leid
wie gerne hätte ich dich nochmal wieder gesehn.
Doch die Wut war größer als die Einsicht.
Jetzt kann ich nur noch Abschied nehmen.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Die Göttin des Glücks

In einem einsamen Dorf hoch in den Bergen von Nepal lebte einst eine alte Frau mit ihrem einzigen Sohn. Die beiden waren sehr arm und fristeten ihr Dasein, indem sie für die anderen Dorfbewohner die niedrigsten Arbeiten verrichteten. Wenn die Dinge besonders schlecht standen, mussten sie sogar betteln gehen. Mit den Jahren wurde der Junge aber immer unzufriedener mit seinem Leben. Eines Tages fragte er: "Mutter, weshalb sind wir so arm? Weshalb haben wir so wenig um satt zu werden und uns zu kleiden?"



Seine Mutter antwortete mit leiser Stimme: "Wir müssen es hinnehmen, mein Sohn, denn es ist der Wille der Götter. Es ist unser Schicksal."



Der Junge aber war mit dieser Antwort ganz und gar nicht zufrieden, und er beschloss, sofort aufzubrechen, um den Herrn der Welt zu suchen und ihm dieselbe Frage zu stellen. Natürlich erhoffte er sich von ihm eine bessere Antwort.




Nach vielen Stunden kam er in einen dichten Urwald. Und da er mittlerweile erschöpft und hungrig war, setzte er sich nieder, um sich auszuruhen.
Der Zufall wollte es, dass gerade der Gott Schiwa und die Göttin Parvati vorbeikamen. Als Schiwa den Jungen erblickte, fragte er ihn: "Mein Kind, was tust du ganz allein an diesem Furchteinflößenden Ort?"



Da erzählte der Junge Schiwa und Parvati von seiner Mutter, die so arm war, dass sie betteln musste. "Ich will den Herrn der Welt finden, um ihn zu fragen, warum wir so arm sind. Wenn ich erst einmal die Antwort auf diese Frage kenne, werde ich auch reich werden."


Die Geschichte des Jungen bewegte den Gott und die Göttin sehr, und Parvati sprach zu Schiwa: "Mein Herr und Meister, lasst uns diesem Kind noch heute ein Geschenk machen."


Schiwa aber schüttelte bedächtig den Kopf "Nein, meine liebe Parvati, das können wir nicht tun, denn der Junge und seine Mutter dürfen nicht mehr bekommen, als das Schicksal ihnen bestimmt hat. Was immer darüber hinaus in ihren Besitz gelangt, wird auch bald wieder verloren sein, und dann wird es ihnen schlechter gehen als zuvor"
Parvati war nicht zufrieden mit dieser Antwort. Sie setzte Schiwa so lange zu, bis er schließlich seine Meinung änderte und dem Jungen eine goldene Halskette zum Geschenk reichte. Der Junge war überglücklich! Freudig nahm er die Halskette, bedanke sich und machte sich auf den Weg nach Hause zu seiner Mutter Doch als er so dahinschritt, fühlte er sich elender und elender. Als er es nicht mehr länger aushalten konnte, legte er sein Bündel und die Halskette beiseite, um sich im Gebüsch zu erleichtern. Währenddessen kam ein großer Adler vorbeigeflogen. Als dieser das Funkeln des Goldes erblickte, stieß er herab und flog mit der Halskette davon.


Der arme Junge weinte während seines ganzen Heimwegs. Und was noch schlimmer war: Als er schließlich daheim anlangte, wollte ihm seine Mutter kein einziges Wort von dem, was er erzählte, glauben. "Das ist eine sehr weit hergeholte Geschichte", schnaubte sie. "Mach, dass du hinunterkommst ins Dorf und eine nützliche Arbeit findest, mit der du dir dein Brot verdienen kannst."


Doch am nächsten Tag beschloss der Junge, sich noch einmal auf den Weg zu machen, um den Herrn der Welt zu suchen und ihn zu fragen, warum seine Mutter und er so arm seien. Er schlich sich aus dem Haus, bevor seine Mutter erwachte, und er lief und lief, bis ihn sein ganzer Leib schmerzte. Schließlich kam er zu derselben Stelle wie am Tag zuvor Und wieder kamen Schiwa und Parvati vorbei. Sie blieben stehen und fragten ihn: "Wie ist es dir mit der goldenen Halskette ergangen, die wir dir geschenkt haben?" Als sie vernahmen, wie er sie verloren hatte, waren sie sehr traurig, doch Schiwa bestand darauf, dass der Junge nichts von dem, was man ihm schenkte, würde behalten können, solange sein Schicksal sich nicht wendete.


Parvati hatte wiederum großes Mitleid mit dem Jungen und bat Schiwa, ihm zu helfen. Dieser weigerte sich, aber schließlich überredete sie ihn, sie zu dem großen Gott Brahma in seinem Palast hoch über den Bergen zu begleiten und ihn um Hilfe zu bitten. So machten sie sich auf den Weg. "Dieser Junge ist sehr tapfer, großer Meister. Bitte tut etwas, um diesem außergewöhnlichen Kind zu helfen", so bat das Paar. Der große Gott Brahma hörte sich ihre Geschichte genau an. Dann gab er Parvati einen Diamantring, den sie dem Jungen bringen sollte.


Mit dem Ring in der Tasche und Freude im Herzen machte sich der Junge wieder auf den Heimweg. Nach einer Weile wurde er durstig und er machte Rast an einem Fluss, um zu trinken. Doch als er sich hinkniete, um Wasser zu schöpfen, fiel ihm der Ring aus der Tasche und wurde sofort von einem Fisch verschlungen. Der arme Junge war verzweifelt! Er weinte immerfort, als er nach Hause lief, doch seine Mutter sagte: "Du dummes Kind! Wie kannst du denken, dass ich diese Geschichte glaube?"


Die Nacht kam und ging, und am nächsten Morgen fühlte sich der Junge wieder kräftig und war entschlossener denn je, eine Antwort auf seine Frage zu finden. Er ging bis es später Nachmittag war, und setzte sich dann hin, um auszuruhen. Und erneut kamen Schiwa und Parvati vorbei. Sofort verlangten sie zu wissen, ob es ihm gelungen war, seinen kostbaren Besitz heim zu seiner Mutter zu bringen.


"Oh nein", sagte der Junge und weinte. "Ich lief, bis ich vor Durst nicht mehr laufen konnte. Als ich mich niederkniete, um aus dem Fluss zu trinken, fiel der Ring ins Wasser und wurde von einem Fisch verschlungen. Und so muss ich immer noch den Herrn der Weit finden, um eine Antwort auf meine Frage zu erhalten."


Jetzt gingen auch Schiwa die Tränen des Jungen zu Herzen, und so entschied er, noch einmal zu dem großen Gott Brahma zu gehen. Gemeinsam beschlossen Brahma und Schiwa, sich an Wischnu selbst zu wenden, um für das Kind etwas zu erreichen. Und als dieser die Geschichte des Jungen vernahm, war sogar Wischnu bewegt. So beschloss er, dem Jungen einige Diamanten zu schenken.


Diesmal lief der Junge ohne Unterbrechung nach Hause, denn er wollte seinen Schatz nicht wieder auf der Reise verlieren. Er lief und lief, ohne auch nur einmal anzuhalten, und erreichte ihre Hütte, noch bevor die Mutter von ihrem Bettelgang zurückgekehrt war Also legte er die Diamanten an einen sicheren Platz und suchte, vor Aufregung laut rufend, seine Mutter


Diese wagte es kaum, die Geschichte zu glauben, und sie eilten zurück zu ihrer Hütte. Doch was mussten sie dort sehen: Ein Dieb war in ihre Hütte eingebrochen und hatte alle Diamanten gestohlen! Jetzt war die Mutter sehr verärgert und sie schalt ihren Sohn, weil er seine Tage damit verbrachte, herumzulaufen und sich Geschichten auszudenken an statt betteln zu gehen oder sich nach einer Arbeit umzusehen. Der arme Junge ging ohne ein Wort hinaus auf die Felder und weinte bitterlich vor Enttäuschung.

Aber schon am nächsten Morgen fühlte er sich wieder besser, und noch einmal machte er sich auf den Weg in den Urwald. Schiwa vermochte kaum zu glauben, dass der Junge trotz all seiner Plagen und Verluste noch nicht aufgegeben hatte. "Wie erstaunlich ist der Geist dieses Jungen", sagte er zu Parvati. Und diesmal ging er geradewegs zur Göttin des Glücks, um sie zu bitten, etwas für das Kind zu tun.


Die Göttin des Glücks war so beeindruckt, dass sie selbst zu dem Urwald hinabstieg und dem Jungen eine einzelne Kupfermünze schenkte. Und obwohl es nur eine einzige Münze war, dankte ihr der Junge höflich und machte sich auf, um seinen Schatz nach Hause zu bringen. Er lief zu seiner Mutter, umarmte sie und sprach: "Jetzt verfüge auch ich über einen kleinen Besitz, Mutter, und wir brauchen nicht mehr betteln zu gehen." Sie freuten sich miteinander und gaben diesmal gut auf die Münze Acht.


Bald darauf kam ein Fischer vorbei, der seinen Fang verkaufen wollte. Und diesmal konnten auch die Mutter und ihr Sohn etwas kaufen. "Gib uns bitte einen großen Fisch", sagte der Junge voller Genugtuung, "denn heute haben wir Geld, um dich zu bezahlen."


Dann nahm der Junge ein Messer und machte sich daran, den Fisch zum Braten vorzubereiten. Doch wie groß war sein Erstaunen, als er den Fisch ausgenommen hatte! Denn im Innern des Fisches fand er den Ring, den er in den Fluss hatte fallen lassen. "Was haben wir für ein Glück, Mutter! ", rief er voller Freude. Und seine Mutter nahm den Ring und betrachtete ihn voll Verwunderung.


Dann stieg der Junge auf einen nahe gelegenen Baum, um etwas Holz zu holen, mit dem er das Feuer anfachen konnte. Ganz oben auf der Spitze des Baums befand sich das Nest eines Adlers. Als der Junge einen Blick in das Nest warf — wie erstaunte er, dort die goldene Halskette zu sehen, die er verloren hatte. Doch damit sollte es des Glücks immer noch nicht genug sein. Als er von dem Baum herabgestiegen war und nach Hause ging, hatte sich vor der Tür ihrer Hütte der Dieb eingefunden. Reumütig gestand er, er habe in der Nacht einen Traum gehabt, der ihm sagte, er müsse die Diamanten den armen Leuten zurückgeben, denen er sie gestohlen haue.

So verhalf die Göttin des Glücks einer armen Mutter und ihrem Sohn zu großem Reichtum!


(Aus Nepal)

ich liebe diese Geschichte!

Samstag, 7. Juni 2008

Wenn der Wind..




Mit schwerem Kopf blickst du hinaus..
denkst zurück..
an Schlaf ist wieder nicht zu denken..
Der Weg verliert dich..
schaust zu oft nach links und rechts..
Wo willst du hin?
Es gibt überaupt keinen Ort, an den du gehen kannst..

Schreie es heraus..

schreie so laut es geht.

Montag, 28. April 2008

Blick zurück

Wenn man Nachts in einem Zug
an einer Stadt vorbei fährt
sieht es so aus als ob die Sterne auf die Erde gefallen wären
und trotzdem weiter leuchten..

In erinnerung an Bentalo

Sonntag, 13. April 2008

Der Rest ist nur Sand...

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten
und hatte ein paar Dinge vor sich liegen.
Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas
und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen.
Anschließend fragte er seine Studenten,
ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.
Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen,
schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht.
Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenraume der größeren Steine.
Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei.
Sie stimmten wieder zu und lachten.
Der Professor seinerseits
nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas.
Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus.
"Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten,
"Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist!
Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben:
Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder -
Dinge, die - wenn alles andere wegfiele
und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden.
Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge,
wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.
Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben.
Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen,
bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.
So ist es auch in Ihrem Leben:
Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden,
haben Sie für die großen keine mehr.
Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge,
nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner,
achten Sie auf Ihre Gesundheit.
Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw.
Achten Sie zuerst auf die großen Steine -
sie sind es, die wirklich zählen.
Der Rest ist nur Sand."

Eine kleine schöne Geschichte für den Sonntagabend.

Freitag, 11. April 2008

Nebel


Seltsam im Nebel zu wandern!

Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum kennt den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war,
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.


~Hermann Hesse~

Freitag, 14. März 2008

Einer Frau


Ich bin keiner, keiner Liebe wert,
Brenne nur dahin und weiß nicht wie,
Bin der Blitz, der aus der Wolke fährt,
Bin der Wind, der Sturm, die Melodie.

Dennoch nehm ich Liebe viel und gern,
Nehme Wollust, nehme Opfer hin,
Mich begleiten Tränen nah und fern,
Weil ich fremd und ohne Treue bin.

Treu bin ich allein dem Stern in meiner Brust,
Der zum Unterhang hinüberweist,
Der mir Folter schafft aus jeder Lust,
Den mein Wesen dennoch liebt und preist.

Rattenfänger und Verführer muss ich sein,
Säe bittre Lust, die bald verloht,
Lehr euch Kinder, lehr euch Tiere sein,
Und mein Herr und Führer ist der Tod.

~Hermann Hesse~

Dienstag, 11. März 2008

Hände reichen II

Mit einem lauten Seufzen stand sie endlich auf und lief zurück in richtung Ausgang. Als sie das große eiserne Tor erreichte schaute sie sich um, immernoch waren kaum Menschen zu sehen. Der Regen wurde stärker und so entschied sie sich in eine nahegelegenes Café zu gehen. Sie hatte es schnell erreicht und sah gleich beim betreten Frank der hinter der dem Tresen Getränke zubereitete. Sie suchte sich den kleinen Tisch hinten in der Ecke aus und zog erstmal ihre nasse Jacke aus. Frank erblickte sie schnell und lief mit einem grinsen auf sie zu. "Schön das man dich auch mal wieder zu Gesicht bekommt, hast dich in der letzten Zeit ja richtig rar gemacht" "Ja kann sein, einen Milchkaffee bitte" Frank schaute etwas enttäuscht aber versuchte es sich nicht anmerken zu lassen und ging schnell zurück um den Kaffee zu machen. May beobachtete in der Zwischenzeit ein älteres Ehepaar das sich gegenseitig mit Kuchen fütterte. Sie fande es fast peinlich wie sich die Zwei vor ihr aufführten und wand sich ab. Sie öffnete ihre große Tasche die vollgestopft war mit Büchern und haufen von verknüllten Papier und zog ein kleines Buch herraus. Als sie endlich die Stelle gefunden hatte wo sie weiterlesen wollte kam Frank mit dem Kaffee. Er versuchte erst gar nicht sie weiter anzusprechen und stellte wortlos den Kaffee vor sie. Mit einem kurzen blick sah sie auf um dann wieder in ihrem Buch zu versinken. May merkte trotzdem die flehenden Blicke von Frank und gab sich einen ruck. Sie zog ein papier aus ihrer Tasche und schrieb mit einem Kulli:

Hey Frank, heute abend am See? an unseren Stelle?
würde mich freuen so ab 8 uhr werd ich dasein.
May

Sie trank hastig ihren Kaffee und nahm ihre Jacke in die Hand. Am Tresen zahlte sie und steckte Frank den Zettel in die Hand und verließ ohne sich umzusehn den Laden.

fortsetzung folgt....

Donnerstag, 28. Februar 2008

Hände reichen

May lief mit schnellen Schritten über die Straße und konnte gerade noch einem kommenden Auto ausweichen. Sie ging in richtung Park obwohl sie eigentlich nicht vorhatte dort hinzugehn. Ihre Haare flogen im Wind,es wurde immer stürmischer, bald würde es anfangen zu regnen dachte sie sich. Als sie den Park unmittelbar vor sich sah konnte sie einfach nicht anders und lief durch den Eingang. May schob die Gedanken an ihr eigentliches Vorhaben ganz schnell zur Seite und spazierte gemütlich in richtung des kleinen Sees in der mitte des Stadtparks. Dort angekommen setzte sie sich auf einen der großen Steine und schaute sich um. Es war ungewöhnlich ruhig und der Park war kaum besucht. Langsam bemerkte sie die ersten Regentropfen auf ihrem Gesicht, aber sie machte keinerlei anstalten sich von ihrem gemütlichen Plätzchen zu entfernen. Sie schob sich nur langsam die Kapuze über den Kopf als der Regen stärker wurde. Voller interesse beobachtete sie die Wasseroberfläche, diese vielen Kreise die immer größer wurden machten sie nachdenklich. Sie fragte sich auf einmal wieso sie hier saß, kam aber zu keinem befriedigenden Ergebnis. May dachte wieder an Tim, an seine Stimme die ihr immer eine gänsehaut bereitet hat, an seine Art zu gehn, sein Geruch. Es tat weh, sie wusste nicht wo er jetzt war, ob er noch lebte?
Sie hatte das letzte mal von Tim gehört als sie eines abends spät von der Arbeit heim kam und in ihrem Briefkasten eine Postkarte fand auf der nur ein paar wirre worten Standen:

Meine May
getrieben von Ideen und Träumen
verlassen und verraten..

das war 3 jahre her, und es stand auch kein Absender auf der Karte, die auf der Vorderseite mit kitschigen goldenen Blumen verziert war. Aber May war sich sehr sicher das sie von Tim war..

fortsetzung folgt...

Montag, 14. Januar 2008

Allein Aufwachen


Tagsüber ist es okay,
Ich beschäftige mich,
So eingebunden, dass ich mich nicht fragen muss, wo er ist,
Bin es so leid zu weinen,
Und seit kurzem,
Wenn ich mich selbst dabei erwische, es mir schwer zu machen
Renne herum, so dass ich nicht an ihn denken muss,
Dieses stille Gefühl der Zufriedenheit, das jeder kennt,
Verschwindet mit dem Sonnenuntergang,
Dieses Gesicht in meinen Träumen zieht mir den Magen zusammen,

Es erfüllt mich mit Grauen,

Der Mond scheint,
und ich wache allein auf.

Wenn ich mein Herz wäre,
Ware ich lieber rastlos,
In der Sekunde, in der ich aufhöre, übermannt mich der Schlaf und ich bin atemlos,
Wie der Schmerz in meiner Brust,
Denn mein Tag ist nun vorbei,
Dunkelheit umhüllt mich und ich kann nicht mehr wegrennen,
Mein Blut gefriert,
Ich stehe vor ihm,
Ertrinke in blauem Licht.

Im Augenwinkel sehe ich ihn neben dem Bett stehen,
der Mond scheint
Und ich wache auf
wache allein auf...