Montag, 14. Januar 2008

Allein Aufwachen


Tagsüber ist es okay,
Ich beschäftige mich,
So eingebunden, dass ich mich nicht fragen muss, wo er ist,
Bin es so leid zu weinen,
Und seit kurzem,
Wenn ich mich selbst dabei erwische, es mir schwer zu machen
Renne herum, so dass ich nicht an ihn denken muss,
Dieses stille Gefühl der Zufriedenheit, das jeder kennt,
Verschwindet mit dem Sonnenuntergang,
Dieses Gesicht in meinen Träumen zieht mir den Magen zusammen,

Es erfüllt mich mit Grauen,

Der Mond scheint,
und ich wache allein auf.

Wenn ich mein Herz wäre,
Ware ich lieber rastlos,
In der Sekunde, in der ich aufhöre, übermannt mich der Schlaf und ich bin atemlos,
Wie der Schmerz in meiner Brust,
Denn mein Tag ist nun vorbei,
Dunkelheit umhüllt mich und ich kann nicht mehr wegrennen,
Mein Blut gefriert,
Ich stehe vor ihm,
Ertrinke in blauem Licht.

Im Augenwinkel sehe ich ihn neben dem Bett stehen,
der Mond scheint
Und ich wache auf
wache allein auf...

Keine Kommentare: